Mein bisheriger Lebenslauf

Geboren am 21. Januar 1954 in Sandersleben als fünftes von insgesamt 7 Kindern der Eheleute Anna und Erich Lange.
  • 1960 bis 1970 Schulbesuch an unserem Heimatort Belleben im Kreis Bernburg.
  • 1970 bis 1973 Berufsausbildung mit Abitur an der Betriebsberufschule Walzwerk Hettstedt. Erlernter Beruf ist BMSR-Mechaniker, also etwa Elekrotechnik / Elektronik / Automatisierungstechnik.
  • 1973 bis 1975 Wehrdienst als Aufklärer / Funker in der Nationalen Volksarmee der DDR, Dienststelle Wolfen.
  • 1975 bis 1979 Studium an der der Hochschule für Bauwesen in Leipzig, Abschluß als Diplom-Bauingenieur.
  • 1979 bis 1981 Arbeit als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Statik und Metallbau der Technischen Hochschule Leipzig.
  • 1981 bis 1991 Arbeit als angestellter Statiker.
  • 1989 Anerkennung meines akademischen Grades als Diplom-Ingenieur durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kultur mit Aktenzeichen Nr. C/8 - 6/ 63 195 a mit Urkunde vom 27.12. 1989
  • seit April 1991 Freiberuflicher Statiker in meinem Heimatort Belleben. Zugelassen von der Bezirksregierung Halle-Dessau unter Registriernummer: 08-1-1-2-2294-91 mit Urkunde vom 13. Mai 1991.
  • Eingetragenes Mitglied der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt unter der Mitgliedsnummer EL 1218 mit Eintragungsurkunde vom 02. September 1993.

Familie und Herkunft

Zur Zeit meiner Geburt arbeitete meine Mutter als Bäuerin, mein Vater als Maurer. Später qualifizierte sich meine Mutter zur Verkäuferin, dann zur Versicherungskauffrau bei der staatlichen Versicherung der DDR. Ihre letze Arbeitsstelle vor dem Ruhestand war die Kreisdirektion Bernburg, jetzt wieder Allianz. Mein Vater absolvierte zuerst einen Lehrgang als Maurermeister, später ein berufsbegleitendes Studium zum Bautechniker und war dann lange Zeit Leiter der Staatlichen Bauaufsicht beim Rat des Kreises Hettstedt. Seine letzte Arbeitsstelle vor dem Ruhestand war Investbauleiter bei der damaligen LPG Gnölbzig. Während mein Vater ortsansässig war, stammt meine Mutter aus dem Sudetenland.
Selbst war ich von 1974 bis 1976 verheiratet und habe aus dieser Beziehung einen Sohn Helge Lange. Er ist inzwischen auch verehelicht, hat selbst zwei Kinder und arbeitet als Software-Entwickler in München.
Im September 1996 wurde meine Tochter Anne-Sophie geboren; sie lebt jedoch bei ihrer Mutti Astrid. Wir hatten uns im April 2005 nach 11jähriger Partnerschaft getrennt, haben jedoch, vor allem im Interesse unserer gemeinsamen Tochter, trotzdem einen guten sachlichen Umgang miteinander.

Fachlicher Werdegang

  • 1960 bis 1970 Polytechnische Oberschule in Belleben im Kreis Bernburg. Wir hatten damals eine durchgehende einzügige Zehn-Klassen-Schule. Vorwiegend wurde Basiswissen vermittelt; entsprechend den Bedingungen einer "Dorfschule". Im Nachhinein erscheint mir dies als die bessere Forn der Grundschulausbildung. Weniger ist meistens mehr.
  • 1970 bis 1973 Lehre als Betriebs-, Meß-, Steuer- und Regelungsmechaniker mit Abitur. Eine spezielle Ausbildungsform in der DDR. Damit sollten künftigen Studenten und Ingenieuren praktisches Wissen und handwerkliches Können vermittelt werden. Also die Verbindung von Theorie und Praxis.
  • 1973 von Juli bis Ende Oktober als Werkzeugmaschinenschlosser auf der Warnow-Werft in Warnemünde.
  • 1973 bis 1975 Als Wehrpflichtiger bei der Nationalen Volksarmee in Wolfen. Wehrpflicht ist sicher nicht das Angenehmste im Leben. Jedoch bekam man dort ein gewisses Maß an Disziplin und Teamgeist vermittelt, Was mir auch später durchaus nützlich war.
  • 1975 von Mai bis August als Schlosser in der Zentralwerkstatt des Industriebau Eisleben, ein Betrieb des BMK Chemie Halle.
  • 1975 bis 1979 Studium an der Hochschule für Bauwesen, später Technische Hochschule, in Leipzig. Während des Studiums bereits als Hilfsassistent am Lehrstuhl für Stahlbau bei Professor Georgi tätig.
  • 1979 bis 1981 war ich als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Statik und Metallbau tätig. Dabei habe ich Seminare für das dritte und vierte Semester in Festigkeitslehre gegeben, sonst aber überwiegend in der Versuchshalle gearbeitet. Vor allem haben wir dort Versuche zu biegesteifen Stirnplattenstäßen und zur Resttragfähigkeit alter Fachwerkkonstruktionen ausgeführt.

Berufliche Weiterbildung und Spezialisierung

Urteil: Lebenslänglich !!! - Schon recht früh war mir klar, daß beruflicher Erfolg untrennbar mit kontinuierlicher lebenslanger Weiterbildung verbunden ist. Dazu hat sicher auch das Vorbild meiner Eltern beigetragen. Obwohl sie sieben Kinder zu versorgen hatten, haben doch beide nach Feierabend an ihrer beruflichen Weiterbildung gearbeitet. Mein eigener Bildungsweg sah wie folgt aus: Schule - Lehre - Hochschule . Und dann ginge es los:
  • 1979 bis 1981 wissenschaftlicher Assistent an der Technischen Hochschule Leipzig, Lehrstuhl Statik und Metallbau
  • 1982 bis 1984 Postgradualstudium an der Technischen Universität in Dresden. Abschluß als Fachingenieur für Denkmalpflege und Rekonstruktion von Hochbauten. Studiennummer: 21683 028 150
  • 1995 bis 1998 Lehrgang "Architekten in der Denkmalpflege" am Zentrum für Handwerk und Denkmalpflege in Fulda in der Propstei Johannisberg.
  • seit September 1995 bis dato Lehrgang für "Statiker in der Denkmalpflege", ebenfalls in Fulda.
  • von 1993 bis 1996 Seminare bei Professor Carl Soergel in München über "Recht im Bauwesen".
  • 1994 bis 1997 Lehrgang als Sachverständiger im Bauwesen bei der ARGE Aurnhammer in Bad Mergentheim.
  • Januar 1995 Studienaufenthalt in Florida. Lehrgang: "English as a Foreign Language" am Florida Language Center in Fort Lauderdale.
  • 1989 bis 1990 Lehrgang zum Computerfachmann mit Prüfung vor der Handwerkskammer München und Oberbayern in Traunstein am 2. April 1990.
  • 1983 Lehrgang Gerüstbau bei Kammer der Technik (KdT) in Leipzig.
  • 1983 bis 1984 Aufbaulehrgang Stahlbeton bei der KdT in Leipzig.
  • 1982 Lehrgang als Programmierer bei der KdT in Halle.

Soziale Projekte und gesellschaftliches Engagement

Die sogenannte "gesellschaftlich nützliche Tätigkeit" war auch schon zu DDR-Zeiten hoch angesehen. Schon während der Schulzeit wurde man zum Mitmachen angehalten. Und um ehrlich zu sein; es war auch für mich eine willkommene Gelegenheit dem Alltag zu entfliehen.
Selbstverständlich war ich aktives Mitglied bei den Pionieren und FDJlern. Darüber hinaus war ich auch aktives Mitglied in der Jugendfeuerwehr und besonders beim Wasserrettungsdienst, einer Untergliederung des Deutschen Roten Kreuzes der DDR.
Als Rettungsschwimmer war ich in der Grundorganisation bei der Karl-Marx-Universität Leipzig Mitglied. Wer sich dort etwas auskennt: Bekannte Namen sind bzw. waren Bernd Hunger, Thomas Großöhme, Harro Bieler, Pedro Otto, Wolfram Bodenstein, Hans Schwarz. Nur um einige zu nennen. Unser Stammtisch war Montags im "Thüringer Hof", später im "Coffee-Baum".
Unser Haupteinsatzgebiet war der Strand des Campingplatzes "Bakenberg" bei Dranske-Nonnevitz auf der Insel Rügen. Dort war ich von Mitte der siebziger bis Mitte der achtziger Jahre in der Regel vier bis fünf Wochen jährlich im Einsatz.
Darüber hinaus war ich als Dozent und Ausbilder für den Wasserrettungsdienst in Leipzig und später in Hettstedt mit tätig.
Seit meiner Freiberuflichkeit bin ich vor allem im kommunalen Bereich engagiert. Zum Beispiel im Gemeinderat meines Heimatortes Belleben, im Gemeinschaftsausschaß der Verwaltungsgemeinschaft Alsleben, in der Vebandsversammlung und im Verbandsausschuß des Abwasserzweckverbandes Könnern und als Sachkundiger Bürger im Sozialausschuß des Kreistages Bernburg.
Darüber hinaus bin ich Vorstandsmitglied in der Bürgerinitiative für Umweltschutz Gerbstedt e.V. und in einem Hilfsverein für die Kinder von Tschernobyl.
In der Bürgerinitiative Umweltschutz geht es uns darum, die Pläne zum Bau einer Großmülldeponie in Gerbstedt abzuwehren. Unser Vorsitzender ist Wolfgang Beer, Geschäftsführer der VVG Vermögensverwaltung Gerbstedt, Ihlewitzer Straße 2 in 06347 Gerbstedt.
Unser Hilfsverein Tschernobyl organisiert jedes Jahr für 12 Kinder aus einem Dorf des Katastrophengebietes einen vierwöchigen Erholungsaufenthalt in Deutschland in Gastfamilien bei Plötzkau und Umgebung. Desweiteren führen wir jährlich etwa vier bis sechs Hilfstransporte durch.
Unser Vorsitzender ist Lothar Kaufmann, Bürgermeister der Gemeinde Plötzkau.

...das geringste Schaffen steht höher als das Reden über Geschaffenes...
(Nitzsche)

Diplom-Bauingenieur
Volker Lange
Baustatik + Tragwerksplanung Fachingenieur für Denkmalpflege und Rekonstruktion von Bauwerken Hauptstrasse 104
D-06425 Belleben
eMail:
statiker@volkerlange.de
Fon: 034692-22829
Fax: 034692-28703
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